Trauerarbeit

Habicht auf SchnattiDieser Beitrag kommt spät. Es gibt schlechte Nachrichten (auch wenn sie nicht mehr ganz neu sind): Am Montag, 05.01.2009 Ist unser prächtiger Erpel Richard von einem Habicht angegriffen und so schwer verletzt worden, dass die Tierärztin ihn einschläfern musste.

Während wir noch darüber beraten haben, wie wir die übrig gebliebene Ente Schnatti in Sicherheit bringen können, hat der Habicht erneut zugeschlagen – am darauf folgenden Freitag, 09.01.2009, kam er wieder, um Schnatti zu holen.

Glücklicherweise war sie wenigstens sofort tot und so blieb ihr Richards Martyrium erspart; unglücklicherweise war derBoden so hart und tief gefroren, dass ich sie am nächsten Morgen nicht mal richtig begraben konnte (sowie der Boden wieder aufgetaut ist, muss ich das Grab noch etwas aufhäufen). Das Foto hat Lea kurz vorher am Samstag aufgenommen, als der Habicht gerade frühstücken wollte. 

So sind wir also jetzt komplett ent-entet und können uns wohl auch keine Enten mehr anschaffen, da der Habicht sich jetzt auf unsere gefiederten Freunde spezialisiert hat und jede weitere Ente, die hier herumliefe, bald nur weiteres Futter würde.

Am härtesten hat das ganze Lea getroffen, die Schnatti ja schon als Ei kannte und ihr beim Schlüpfen zugesehen hat – weswegen Schnatti ihr auch auf Schritt und Tritt gefolgt ist und völlig zahm war.

Hoffentlich hat sie ihren prächtigen Richard im Jenseits wieder getroffen – da, wo es keine Habichte gibt.

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