Helden der Arbeit

Held der ArbeitIn den letzten Wochen war es extrem ruhig auf KisterBlog. Das ist darauf zurückzuführen, dass ich ziemlich viel, hart und lange gearbeitet habe. Die Allianz hat ein neues Portal aufgebaut und ihre deutschsprachige HomePage relaunched, und wenn ich das so schreibe, ahnt der geneigte Leser …

… dass ich da auch meinen Beitrag geleistet habe.

Die letzte Woche war dann wirklich eisenhart – ich darf hier gar nicht schreiben, wie lang meine jeweiligen Arbeitstage waren ;-) Aber die Mühe hat sich gelohnt.

Am Donnerstag abend haben wir bis in die Nacht alle notwendigen Vorbereitungen dafür getroffen, dass wir am Freitag morgen nur noch die DNS-Auflösung auf die neue WebSite umbiegen mussten und damit im Prinzip fertig waren.

Wie immer, wenn man das Herz einer komplexen Web-Infrastruktur transplantiert, gab es den einen oder anderen kleinen Kollateralschaden (hüstel) – was uns aber nur angespornt hat, diese nacheinander zu eliminieren – souverän und ohne dabei in Panik zu verfallen (dafür waren alle Beteiligten ohnehin zu müde :-).

Die Nacharbeiten haben sich bis Samstag nachmittag hingezogen, wobei ich da nur noch am Rande mitgewirkt habe. Ich bin am Freitag abend ins Bett gefallen und habe bis Samstag mittag wie ein Toter geschlafen; mein Projektmanager ist abends vor dem Rechner beim Surfen zusammengebrochen (zum Glück ohne Head Crash auf der Tastatur).

Die Mühe hat sich gelohnt – wir haben eine tolle neue Site aufgebaut, mit Bergen neuer Features und einem zeitgemäßen, sehr ansprechendem Design – damit dürften wir die Konkurrenz in den üblichen Vergleichen mal wieder deklassieren.

Für mich fast noch erfreulicher: Nach einem Großausfall am Mittwoch – infolge eines ausgefallenen Single Point of Failure – ist die neue technische Infrastruktur derart redundant, daß wir in jeder Schicht im laufenden Betrieb Teile für Wartungsarbeiten abschalten können, ohne dass es zu Beeinträchtigungen in der Funktionalität kommt.

Das Ende der Nachtschichten scheint greifbar :-) Natürlich ist das eine optimistische Annahme und angesichts der Komplexität der Anlage gibt es immer noch genug Angriffspunkte für menschliches Versagen, aber diesbezüglich hoffe ich auf die Lernkurve aller Beteiligten …

Wie auch immer: Die Müdigkeit ist weggeschlafen, der Stolz und die Freude bleiben – über den erfolgreichen Einsatz und das in allen Dimensionen tolle Ergebnis.

Auch an dieser Stelle noch mal meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten und Mit-Kämpfer!

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