Deutschlandrundreise

WestfalenexpressHeute bin ich von einer Tour de Force heimgekehrt – 1500 km in drei Tagen. Samstag nach Hannover, Sonntag nach Dortmund, Montag nach Hause. Alles mit der Bahn, im Voraus gebucht und mit Spartarif, ergo Zugbindung …

… Was soll ich sagen? Selten so entspannt gereist – etwa doppelt so schnell, wie man an Pfingsten mit dem Auto vorwärtskommt und noch dazu billiger (davon, daß man während der Reise schlafen kann, ganz zu schweigen).

Der Ritt nach Hannover war eine Frage von fünf (5!) Stunden, inclusive Bummelbahn-Anreise zur ICE-Rennstrecke, und am Ende der Reise erwartete mich mein alter Freund Jan, mit dem (und dessen gerade wieder gewachsenen Familie) ich einen wunderbaren Abend in Hannover verbrachte.

Am nächsten Mittag weiter nach Dortmund zu meinem Vater und seiner besseren Hälfte Lore – deren Geburtstag auch den Auslöser zu deser Reise gab. Quer durch das abwechslungsarme Westfalen, wobei ich bei der Annäherung an meine Heimatstadt Dortmud schon etwas zappelig wurde :-).

Dort war es mal wieder supergemütlich; im Kreise meiner Verwandtschaft (bis auf Robin, mit dem aufgrund eines vornächtlichen Exzesses nichts anzufangen war) draußen sitzen bis in die Nacht, leckeres Essen, Nicht-Dortmunder-Bier trinken und eine kleine kulturelle Sensation:

Das Ruhrgebiet sonnt sich gerade in der Kulturhauptstadtschaft, was mit zuweilen interesanten, gelegentlich auch skurrilen Aktionen flankiert wird. Im konkreten Falle spreche ich von beleuchtbaren (haben wir auch erst später am Abend herausgefunden) gelben Fesselballons, die an die früheren Standorte von Pütts (hochdeutsch: Kohlegruben, vgl. im englischen: “pit”) erinnern sollen.

Heute ging es dann mit dem ICE zurück (und was wäre die deutsch Bahn ohne Verspätung? Genau. 30 Minuten zwischen Bochum und Essen aufgrund ausgefallener Oberleitung, die sich dann bis Augsburg durchzog), Zielerreichung gegen 17:30. Dafür wurde ich aber mit einer reizenden Zugbegleitung entschädigt.

Fazit? Jederzeit wieder. Dann aber noch längerfristig gebucht als drei Tage im Voraus (weil dann mehr Frühbucherrabatt rausspringt).

Und das wichtigste zum Schluss: Alles Liebe, Lore!!

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